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"Krawall" auf dem Boulevard Drucken E-Mail

Jugendliche fordern lautstark mehr Personal

Wochenspiegel, 4.8.2010

von Iris Krüger

Lautstark und nicht gerade zufällig zum gleichen Zeitpunkt, an dem die stadtverordneten im Ratssaal tagten, machten die Jugendlichen und Betreuer vom "Klab" am vorigen Dienstag auf sich aufmerksam. Genau vor dem Rathaus luden sie ihre Musikanlage aus, stellten die mitgebrachten Möbel aus dem Jugendclub auf die Strasse und begannen zu tanzen. Unweit davon hatten sie ihre Hüpfburg aufgebaut, auf der die Kids ausgelassen tobten. Daneben gab es noch einen Infotisch, einen Kickertisch sowie eine Buttonmaschine, an der Anstecker mit Aufschriften wie "Mehr Personal", oder "Mehr Geld für die Jugendlichen" entstanden.

Sinn der Aktion war ein Protest gegen die ungenügende Finanzierung der Jugendarbeit im "Klab". Der Jugendtreff im Beelitzer Tor 10 in Luckenwalde ist eine Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe, die vom parteiunabhängigen Kinder- und Jugendverband "Die Falken" getragen wird. "Das Interesse der Jugendlichen am "Klab" ist seit Herbst 2009 kontinuierlich gestiegen", erzählt Klubleiter Marc Brandt. "An einigen Tagen sind es bis zu 40 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 13 und 22 Jahren, die die Einrichtung besuchen. Deren Betreuung, die Pflege von Haus und Garten sowie Verwaltungstätigkeiten sind mit 30 Wochenstunden nicht zu leisten", sagt der Sozialarbeiter, der seine Überstunden schon kaum noch zählen kann. Ihm zur Seite steht Steffen Göths aus Woltersdorf, der bis Ende August ein Freiwilliges Soziales Jahr im KLAB absolviert. Dazu kommt viel ehrenamtliches Engagement der Mitglieder des Trägerverbandes. Doch der Wunsch der Jugendtreffnutzer nach längeren Öffnungszeiten kann so leicht nicht erfüllt werden. "Eine echte Lösung der problematischen Situation kann nur die Schaffung einer zweiten professionellen Stelle sein", sagt Marc Brandt. Denn weder FSJler noch Praktikanten können eine solche Stelle ersetzen. Noch weniger dürfen sie als billige Arbeitskräfte gesehen werden, die Aufgaben erledigen, die der Sozialarbeiter nicht schafft. Die Bereitstellung einer zweiten Personalstelle, so der Klubleiter, ist eine wichtige Investition in die Jugendbetreuung, von der alle nur profitieren könnten. Davon sind auch die Jugendlichen überzeugt und waren am Protesttag voller Engagement. Mit Informations-Flyern und Buttons "bewaffnet" wollten sie die offizielle Bürgersprechstunde nach der Stadtverordnetenversammlung nutzen, um auf das Problem aufmerksam zu machen. "Doch als wir fünf Minuten nach fünf ins Rathaus kamen, sagte man uns, dass diese schon vorbei wäre", bedauert Marc Brandt. Trotzdem ergriffen die Jugendlichen die Gelegenheit Flyer zu verteilen. Anschließend malten sie ihre Anliegen noch mit Kreide auf den Rathausvorplatz.

Bleibt zu hoffen, dass die Aktion wenigstens einen Anstoß in die richtige Richtung gegeben hat.   

 
Protestnachmittag am Rathaus Drucken E-Mail
Märkische Allgemeine - 29.07.10 - Eileen Wenzel 
 
Jugendliche der Freizeiteinrichtung Klab bauen einen Freiluft-Klub auf und fordern eine zusätzliche Personalstelle
 

LUCKENWALDE - „Gegen das Kaputt-Sparen der Jugendarbeit“ lautete das Motto, unter dem Jugendliche der Luckenwalder Freizeiteinrichtung Klab in Trägerschaft der Falken am Dienstag im Stadtzentrum auf sich aufmerksam machten. Der Boulevard neben dem Rathaus wurde zum Freiluft-Jugendklub. Musik tönte schon von weitem aus den Lautsprecherboxen, mitten auf der Fußgängerzone waren Couch und Sessel aufgebaut, eine Tanzgruppe des Klab gab Proben ihres Könnens, an Tischtennisplatte oder Kicker konnte man sich betätigen.

Grund für diese fröhlichen Aktivitäten war die Sorge um die künftige Jugendarbeit. „Wir protestieren gegen die miserable Finanzierung der Jugendarbeit“, sagte Klab-Leiter Marc Brandt. Das größte Problem im Klab sei die Personalsituation. „Ein Mitarbeiter mit 30 Stunden pro Woche reicht nicht. Wir fordern häufigere Öffnungszeiten, ohne dass sich die Ehrenamtlichen so sehr abrackern, dass sie Arbeit, Ausbildung oder Studium vernachlässigen“, heißt es in einem Infoblatt des Klab. Die jungen Leute fordern eine Sozialarbeiterin als Unterstützung – „und zwar nicht für einen Dumpinglohn, sondern nach Tarif bezahlt“. Hintergrund ist die Tatsache, dass der Kreis eine bestimmte Zahl an Jugend- und Sozialarbeiterstellen finanziert und die Stadt sich grundsätzlich positionieren muss.

Man hatte bewusst die Zeit vor der Stadtverordnetensitzung gewählt. Die gewählten Volksvertreter sollten auf die Probleme des Klab aufmerksam werden. Paul Benjes verteilte am Rathauseingang Informationsmaterial. Stadtverordneter Thomas Herold (SPD) befürwortete die Aktion der jungen Leute. „Ich gehörte selbst mal zu den Falken. Ich finde ihre Aktion super, auch wenn ich noch keine Lösung für das Problem habe“, sagte er.

Auch Manfred Thier (Linke) steht hinter den jungen Leuten: „Eine Dreiviertelstelle bedeutet, dass immer etwas auf der Strecke bleibt, und so eine Stelle kann nicht von einem Zivildienstleistenden ausgefüllt werden. Unsere Fraktion hat schon lange auf das Problem aufmerksam gemacht, die Stadt muss Position beziehen.“ Die öffentliche Fragestunde in der Stadtverordnetensitzung verpassten die Jugendlichen um eine Minute. Doch sie nutzten die Zeit, um den Rathausvorplatz mit Kreide zu bemalen. „Helft dem Klab“ und „Jugendarbeit braucht Personal“ war unter anderem zu lesen.
 
Eine Nacht der Filme Drucken E-Mail

Märkische Allgemeine - 23.07.10 - Eileen Wenzel

 

Junge Produzenten stellen ihre Arbeiten im Luckenwalder Jugendzentrum KLAB vor 

Luckenwalde | Zu einer "Self-Made-Movie-Night" - einer selbst gemachten Filmnacht - hatte das Luckenwalder Kinder- und Jugendfreizeitzentrum KLAB für Mittwoch eingeladen. Wilkommen waren diejenigen, die einen eigenen Film gedreht haben, und dijenigen, die sich dafür interessieren und so mit den Machern ins gespräch kommen wollten.

Organisiert wurde die Nacht der Filme von Steffen Göths. Er absolviert seit dem vergangenen Jahr im KLAB sein Freiwilliges Soziales Jahr. Während seiner Schulzeit am Friedrich-Gymnasium wurden im Fach Darstellendes Spiel Filme gedreht, so auch "Plan B - Gelegenheit macht Diebe". Dieser wurde zum Abiball 2009 vorgespielt und so auch an diesem Abend. "Zuerst erarbeiten wir uns einen Plan, überlegen uns, wen wir ansprechen wollen und was uns selber interessiert. Dann greifen wir zu Videokamera", erzählte Steffen Göths. Das alles dauert Zeit, und bis so ein Film fertig ist, sitzen die Produzenten nächtelang am Computer, scheiden ihn zusammen, passen den Ton an und hinterlegen das Ganze mit Musik.

Ein weiterer 15-Minuten-Dokumentationsfilm kommt von Klubleiter Marc Brandt. "Es ist ein Film über die Residenzpflicht", sagte Brandt. Flüchtlinge, die in einem Landkreis Asyl bekommen, dürfen diesen nicht verlassen. Die Filmemacher haben den Spieß umgedreht und an der Grenze zwischen Berlin und Oberhavel Passanten angesprochen, die eine Genehmigung beantragen müssen, um den Landkreis verlassen zu können. Wie vielfältig die Antworten waren, wie erstaunt und auch glaubhaft manche reagierten, zeigte der Film.

Den längsten FIlm zeigte Aaron Rebell. Er kommt aus Berlin und studiert an der Humboldt-Universität Geschlechterstudien und hat in diesem Zusammenhang mit seinen Mitstreitern den Film "Geschlecht im Spiel" gedreht. "Neun Menschen, neun Bühnen, ein Thema - neun Entwürfe und der Auftritt im Alltag. Kommt mit auf eine Reise in die Welt weiblicher Männlichkeiten und männlicher Weiblichkeiten und sich verändernder Identitäten. Ein Dokumentarfilm, unterwegs in Berlin zwischen Theater und Performance, Alltag, Subversion und der Frage nach der Inszenierung von Geschlecht", heißt es in der Filmbeschreibung.

"Wir waren in der Queerszene in Berlin unterwegs, eineinhalb Jahre dauerte das Projekt und uns war der Bezug zum Alltag wichtig", so Aaron Rebell. Klischees werden gebrochen. Was ist normal und was ist richtig? Diesen Fragen wollte man auf den Grund gehen und die Antworten finden sich in dem Film. "Es gibt bestimmt Leute, die auch mal einen Film drehen wollen. Wir diskutieren untereinander und tauschen Erfahrungen aus", so Rebell.

 
Tolle Filmnacht im KLAB Drucken E-Mail
Wochenspiegel - 21.07.10
 
Luckenwalde (WS). Filmfans aufgepasst: Am heutigen Mittwoch, dem 21.Juli veranstaltet der Luckenwalder Jugendtreff KLAB ab 19 Uhr eine Self-Made-Movie-Night. Dabei werden neben Eigenproduktionen von Luckenwalder Jugendlichen
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Filmnacht im KLAB Drucken E-Mail

Blickpunkt - 17.07.10

Luckenwalde Jugendtreff lädt ein

Luckenwalde. Am Mittwoch, dem 21.07. veranstaltet der Luckenwalder Jugendtreff KLAB ab 19 Uhr eine Self-Made-Movie-Night. Dabei werden neben Eigenproduktionen von Luckenwalder Jugendlichen wie "Plan B - Gelegenheit macht Diebe"

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Outdoor - Action im KLAB Drucken E-Mail

Wochenspiegel - 26.05.2010

 

Luckenwalde/Petkus Der Erlebnispädagoge Michael Kreyenborg wird in einem Wald bei Petkus eine Seilrutsche und Baum-Klettern anbieten. Die Kinder und Jugendlichen können sich auf eine professionelle Sicherung verlassen.

Los geht es am freitag, dem 28. Mai um 15:30 Uhr am Jugendtreff KLAB in Luckenwalde. Eine Anmeldung, bei Unter-18-Jährigen eine Einwilligung der Eltern, ist erforderlich - Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst oder telefonisch 03371-632124.

Am Freitag der darauf folgenden Woche, am 04. Juni, findet auf dem Gelände vom KLAB der Abschluss der Aktion statt.

Dort ist von 14 bis 20 Uhr Mithilfe beim Bau einer Grill- und Feuerstelle gefragt. Außerdem wird Pfeil- und Bogenschießen angeboten.

 
Viel Aktion in den Ferien Drucken E-Mail

Freizeitzentrum Klab lädt zum Outdoor-Training

Wochenspiegel - 14.04.10

Luckenwalde (ik). Die Kids und Teens, die regelmäßig den Klab in Luckenwalde besuchen, durften sich in den jüngsten Ferientagen über ein buntes Programm an Veranstaltungen freuen. Bei der Vielzahl an Angeboten war es nicht schwierig, für jeden das Passende herauszufinden. In den ersten Tagen standen eine Disco und Hip-Hop-Streetdane auf dem Plan. Am 8.April ging es auf die Kegelbahn, wo jeder zeigen konnte, was er daruf hat.

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Balance und Vertrauen - Erlebnispädagogisches Projekt im KLAB Drucken E-Mail

07.04.2010 - MAZ - Elinor Wenke

LUCKENWALDE Ein mehrtägiges erlebnispädagogisches Projekt startete gestern im Luckenwalder Freizeitzentrum KLAB.
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Besonderer Workshop. Übungen für mehr Selbstvertrauen Drucken E-Mail

03.03.2010 - Wochenspiegel - Iris Krüger

Selbstverteidigung und Selbstbehautung für Mädchen stand vor kurzem als Thema ganz hoch im Kurs der weiblichen KLAB-Besucher. 

 

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  • Selbstbehauptungskurs für Mädchen
  • Hip-Hop im KLAB Tanz- und Schwarzlicht-Show gezeigt
  • Hip-Hop oder Rap: Ferien Im Jugendtreff KLAB in Luckenwalde wird getanzt und renoviert
  • ZU EINER VERANSTALTUNG IN DER FREIZEITEINRICHTUNG KLAB IN LUCKENWALDE „Extrem normal?“
  • „Extrem normal?“ Politik Diskussionsabend in Luckenwalder Freizeiteinrichtung KLAB
  • Für mehr Weltoffenheit
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  • Und das dritte Lichtlein brennt Freizeit Angebote in der Region von heute bis zum Sonntag
  • Boxen gestohlen
  • Multikulti und besonderes Essen. Familientreffen im Asylbewerberheim
  • Auf Deutschland-Tour. Israelische Jugendliche zu Gast bei den Falken im Luckenwalder KLAB
  • 3. Volltuch-Kiezfest steht an
  • Motto Afrika kam an. Multikulti-Kiezfest auf dem Volltuchgelände
  • Multikulti für alle. Abwechslungsreiches Angebot beim Kiezfest auf dem Volltuchgelände
  • Drittes Kiezfest bei Volltuch
  • Abstieg in den Teufelskreis. Szenische Lesung über die Drogensucht
  • Szenische Lesung
  • Infoabend zum Thema Rassismus
  • LEUTE VON HIER. Politische Bildung steht im Vordergrund. Marc Brandt ist Sozialpädagoge im KLAB
  • Klab plant Seminarhaus mit Übernachtung
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